Gegen 16:50 Uhr wurden wir per DME (Digitalem Medeempfäger) zu einem Einsatz in der Marcusallee alarmiert. Hier sollte im Bereich der Kreuzung zum Achterdiek ein Baum auf die Straße gefallen sein. Unser LF10 (22/44-1) konnte nach kurzer Zeit ausrücken. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass der Grundstückseigentümer von dessen Gelände der Baum auf die Straße gefallen war, bereits selbst Vorbereitungen zum Abtragen des Baumes getroffen und eine Firma beauftragt hatte.. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Einsatzstelle an diese übergeben. Sowohl wir, als auch die inzwischen ebenfalls eingetroffenen Kameraden der FF-Oberneuland, konnten uns bei der Einsatzleitstelle wieder Einsatzbereit melden.
Unser ebenfalls besetztes zweites Einsatzfahrzeug LF-KatS (22/44-2) wurde unterdessen in den Vinnenweg (Oberneuland) entsandt. Dort war ein ca. 30 Meter hoher Baum mit einem Durchmesser von ca. 80cm auf die Straße gefallen. Er wurde unter dem Einsatz von Kettensägen sowie Muskelkraft zerkleinert und am Straßenrand abgelegt. Aufgrund der Größe des Baumes dauerten die Arbeiten mehrere Stunden.
Das in der Marcusallee freigewordene LF10 wurde nach Abschluss des ersten Einsatzes direkt in den Klattenweg entsandt. Nach kurzer Anfahrt wurde vor Ort festgestellt, dass ein Baum von einem Grundstück der Schwachhauser Heerstraße aus, auf ein Grundstück im Klattenweg gestürzt war. Ein weiterer, daneben stehender Baum, stellte nach gründlicher Sichtung von mehreren Seiten keine akute Gefahr dar. Auch dieser Einsatz konnte somit nach kurzer Zeit abgeschlossen werden. Da sich die Gesamtlage im Bereich Schwachhausen / Horn / Oberneuland in den nächsten Minuten beruhigte, konnte unser LF10 nach einigen Minuten in Bereitschaft an der Schwachhauser Heerstraße, die Kameraden im Vinnenweg unterstützen. Hier wurde im Laufe der Arbeiten festgestellt, dass der entwurzelte Baum im Fallen einen zweiten nebenstehenden Baum im Bereich der Krone beschädigt hatte. Hier war in ca. 15 Meter Höhe an einem ebenfalls ca. 30 Meter hohen Baum, ein ca. 10 Meter langer Ast abgebrochen und drohte hinab zu stürzen. Um diesen Ast sicher entfernen zu können wurde eine Drehleiter zur Einsatzstelle nachgefordert. Mit Hilfe der Drehleiter der Feuerwache 2 (2/33-1) wurde der Ast entfernt und der Einsatz konnte gegen 20:40 Uhr beendet werden. Wir konnten daraufhin zum Gerätehaus zurückkehren und haben dort nach dem Reinigen der Gerätschaften noch gemeinsam eine Mahlzeit zu uns genommen; viele Kameraden hatten gerade erst ihren Arbeitsplatz verlassen oder waren gerade zu Hause angekommen und hatten nun entsprechend großen Hunger.
Siehe auch Pressemitteilung der Berufsfeuerwehr Bremen: Link
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